Das Thema Single Dating ist heute bekannter und kontrovers diskutierter, als je zuvor. Grund genug für mich, mir einmal einen etwas anderen Roman vorzunehmen: Fake Off! Die Suche nach Mister Right im World Wide Web. Der Debüt-Roman von Anke Behrend entlockte schon den sonst so gestrengen Kritikern manch positive Bewertung und so wollte ich mir diesen Roman doch einmal selbst ansehen.
Die Handlung
Bei der Handlung geht es um Alex, eine junge Frau, die auf der Suche nach Mister Right ist. Im Single Chat verbringt sie viel Zeit mit anderen Männern. Ihre Erwartungen an die Herren und das sind hoch, doch sie wird immer wieder herb enttäuscht.
Eines Tages jedoch lernt sie Roman beim Single Chat auf einer Seite namens Kissnofrog kennen. Er überzeugt sie sofort von seinen Qualitäten, allein schon durch sein Schreiben im Web. Alex lacht viel mit ihm auf virtueller Ebene und fühlt sich sichtlich wohl bei Roman. Da wundert es nicht, dass Alex sich recht zügig zu einem Treffen mit Roman im realen Leben entscheidet und damit nimmt dann die Katastrophe ihren Lauf.
Fazit
Wie ihr seht, will ich nicht zu viel verraten, weil das Buch sehr lesenswert ist und ich euch die Überraschung nicht verderben will. Für Frauen eignet sich Fake Off! ebenso gut, wie für Männer. Die Damen werden sicher mit Alex mit fiebern und manchen Fehlschlag auch aus dem eigenen Leben noch einmal durchmachen. Die Männer sehen die oft überspitzt gezeichneten Charaktere durch den Roman einmal in einem anderen Licht. Mit dem Buch gelingt es Anke Behrend, der virtuellen Gesellschaft einen witzigen, teils überspitzt dargestellten Spiegel vor die Augen zu halten und sich einmal selbst darüber Gedanken zu machen, ob Online Dating immer die richtige Lösung ist. Zwar wettert Behrend nicht grundsätzlich gegen Singlebörsen im Web, doch ergeben sich aus dem Buch einige Möglichkeiten, Mister Right besser einschätzen zu können.